Die Replik der Igeler Säule ist leider nicht mehr renovierungsfähig und so muss die gesamte Säule erneuert werden. So entstand die Idee aus dem Replik ein Replik zu erstellen.
Zunächst wurde die Igeler Säule von ArcTron 3D GmbH in sub-mm Bereich mithilfe von Laserscans und Photogrammetrieverfahren digital dokumentiert. Diese Daten wurden darauffolgend digital nachbearbeitet, um fehlerhafte Strukturen zu reparieren.
Da diese Säule in 3D gedruckt werden soll, zählt es bisher zu dem größten 3D-Druck- Projekt Deutschlands. Dafür werden vordefinierte Bausteine mit dem Relief des Replikates gedruckt. Ein Ingenieurteam ist für die Statik der 22,5 Meter großen Säule zuständig und hat für die Planung eng mit ArcTron zusammen gearbeitet.
Derweil wird die 300 Tonnen schwere Igeler Säule abgetragen. An dieser Stelle soll dann das neue 3D-gedruckte Replik aufgebaut werden.
Durch die Kombination modernster Hard- und Software sowie verschiedensten
Verfahren der 3D-Dokumentation, kann die knapp 23 Meter große Säule im sub-mm
Bereich digital erfasst werden.
Die gewaltigen und detailreichen Datenmengen bringen jedoch auch gewisse Schwierigkeiten mit sich. Selbst mit den modernsten Rechnern kann man die kompletten gesammelten Daten nicht darstellen (2,1 Milliarden Punkte!).
Daher musste sich das Team von ArcTron 3D eine neue Strategie überlegen. Die Säule wurde dafür sequenziell verrechnet, repariert und bearbeitet. Aus den Sequenzen konnten einzelne Steine für den 3D-Druck herausgearbeitet werden.
In diesem Detailgrad kann die Igeler Säule nicht im Gesamten dargestellt werden.
Dafür musste die Auflösung stark verringert werden, damit man das Ergebnis digital flüssig betrachten kann.
Die folgenden 3D-Modelle zeigen die einzelnen Ebenen sowie die Steine in reduzierter Qualität. Auf dieser Webseite können Sie selbst die 3D-Modelle ohne zusätzliche Software anschauen. Klicken Sie dafür auf den „Play“ Button und drehen Sie sich mit gedrücktem Linksklick Ihrer Maus um das Modell.
